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- Einrichtung - Wie
gestallte ich mein Terraium/ Rack und wie schaffe ich dem Tier die
optimalen
Bedingungen ?
Um
Python regius "artgerecht" (so weit es in Gefangenschaft möglich
ist! )
pflegen
zu können, ist es die Pflicht des Tierhalters, sich über die
Bedürfnisse und
Lebensweise
des Königspythons genau zu informieren. Unachtsamkeit und
Unwissenheit
sind die beiden größten Faktoren, warum es häufig zu Verlusten
von
Tieren kommt und auf Grund dessen die Freude am Tier und am Hobby
schwindet…
Der
erste Fehler beginnt meist schon bei der Wahl des Terrariums. Nicht
selten
werden
Königspythons in Terrarien gehalten, bei Höhenmaßen von 100 cm,
120
cm oder mehr. Bezieht man dies auf die Bedürfnisse des Tieres
(zu
80 – 90 % lebt er zurückgezogen in besagten Bauten und Höhlen)
und
auf seine Stressanfälligkeit (in diesem Fall bezogen auf "Angreifer"
von
Oben), dann kann man nachvollziehen weshalb einige Exemplare die
Futteraufnahme
komplett einstellen und dies über teilweise sehr lange Zeiträume.
Darum
gilt: Das Terrarium sollte nicht höher gewählt werden als maximal
60
cm. Eine Bodenfläche mit den Maßen 120 x 60 cm (B x T) ist für 1 bis
maximal
2 adulte Königspythons ausreichend.
Hinweis:
Eine mehrmonatige Fastenperiode, gerade bei den Männchen in der
Paarungszeit
und bei trächtigen Weibchen, ist vollkommen natürlich und ist nicht
mit
obigem in Verbindung zu setzen.
Der
nächste und aus meiner Sicht mit entscheidenste Punkt, um den
Königspython
"artgerecht" halten zu können, bezieht sich auf die Errichtung
der
optimal platzierten Versteckmöglichkeiten, in Form von
umgedrehten
Tontöpfen
etc. Wenn man davon ausgehen kann, dass Python regius bis zu 90 %
seines
Lebens versteckt lebt, was bei optimalen Bedingungen auch in der
Terrarienhaltung
zu beobachten ist, kann man sich vorstellen, wie wichtig hier die
Einhaltung
der genauen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte innerhalb der
Versteckmöglichkeit
sind. ( Siehe Tabelle "Grundlegendes")
Grundsätzlich
sollte sowohl im kühleren als auch im warmen Bereich
des
Terrariums eine Rückzugsmöglichkeit vorhanden sein.
Eine
der beiden Unterschlüpfe sollte mit einer Bodenheizung
(
Heizmatte, Heizkabel ) auf die entsprechende Temperatur erwärmt
werden.
Achtung:
Es darf kein direkter Kontakt zum Tier entstehen
(Verbrennungsgefahr!)
Um
auf die entsprechenden Luftfeuchtigkeitswerte zu kommen,
bewährt es
sich
sehr, die Höhle mit angefeuchtetem Spaghnum-Moos zu füllen.
Nach
spätestens
3 Tagen ist dieser Vorgang zu wiederholen, da nach dieser Zeit
das
Moos ausgetrocknet ist. Das 1 x wöchentliche Besprühen der
Terrarieneinrichtung
mit lauwarmem Wasser, reicht vollkommen.
Die
Lichtquelle in Form von Glühbirnen etc, muss sicher und
unerreichbar
für
das Tier angebracht werden. Sie dient zum einen als
unterstützende
Wahrnehmungsquelle
für Tag und Nacht und gibt selbstverständlich auch die
entsprechende
Wärme ab.
Das
Vorhanden sein von frischem Trinkwasser ist
selbstverständlich.
Nachdem
diese grundlegenden Dinge beachtet wurden, ist es dem Halter
selbst
überlassen, wie er sein Terrarium weiter dekoriert.
Äste
und andere schwere Gegenstände müssen jedoch sicher und rutschfest
integriert
werden, damit es nicht zu Verletzungen kommt.
Abschließend
weise ich nochmals auf die Stressanfälligkeit der Tiere hin.
Selbst
ein Umzug von einem in das andere Terrarium, kann einen "labilen"
Königspython
derart "stressen", dass er in den nächsten 2 bis 3 Monaten das
Futter
verweigern wird. Wer dieses Verhalten allerdings kennt und sich
bewusst
ist, dass einzelne Exemplare einfach ein solches Verhalten um, in
dem
er
dem Tier die nötige Ruhe gönnt die es braucht.
Fazit:
Ruhe bewahren, so lange das Tier nicht stark an Gewicht verliert!
Marius
Zemla ©
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